[Mahd einer Wiese]

Wasser und Energie

Wie werden Sie die Einflussmöglichkeiten des Kreistags bei der Änderung bzw. Aufstellung von Bebauungsplänen nutzen, um eine wasser- und energiesparende Bauweise durchzusetzen (z.B. Festsetzen von Regenwasserversickerung bzw. -nutzung, Einführung einer gesplitteten Abwassergebühr)?


Bündnis 90/Die Grünen-Fraktion im Kreistag, Karl-Heinz Wacker:
Der Kreistag hat leider keinerlei Einfluss auf Punkt 3 (Wasser und Energie), da diese Planungen ausschließlich in die Zuständigkeit der Kommunen fallen. Wir achten aber darauf, dass bei kreiseigenen Bauvorhaben wasser- und energiesparendes Bauen umgesetzt wird, sind aber mangels Mehrheiten nicht immer erfolgreich.

CDU-Fraktion im Kreistag, Helmut Noë:
Das Thema ist reine Angelegenheit der staatlichen Unteren Verwaltungsbehörde. Der Kreistag hat hier keine Zuständigkeit.

FDP/DVP-Fraktion im Kreistag, Margarete Helmes:
Regenwasser-Bewirtschaftung, Zisternen fördern bzw. überhaupt zulassen. Regenerierbare Energien fördern wie Fotovoltaik, BHKW’s, Windkraft.

Freie Wähler im Kreistag, Wilfried Dölker:
Der Kreis hat keine direkten Einflussmöglichkeiten auf die Aufstellung von Bebauungsplänen. Dies ist Aufgabe der örtlichen Gemeinderäte und der Region. Das Landratsamt ist hier nur als untere Verwaltungsbehörde zuständig ohne Mitwirkungsmöglichkeit des Kreistages.
Im Zuständigkeitsbereich des Kreistages werden wir uns bei Bauprojekten des Kreistags für zukunftsfähige Energiekonzepte, z. B. den Einsatz von Solarenergie oder CO2-mindernde Konzepte (Holz-Hack-Schnitzel Leonberg u.ä.) einsetzen.
Die Einführung einer gesplitteten Abwassergebühr kann nicht vom Kreistag gefordert werden.

SPD-Fraktion im Kreistag, Peter Pfitzenmaier:
Fällt ausschließlich in die Zuständigkeit der Gemeinden/Städte und damit nicht in die des Kreistags.

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