Für Mensch und Natur

Auf unserer Internetpräsenz informieren wir über uns und unsere Arbeit

Unser Bezirk umfasst die Landkreise Böblingen, Calw, Freudenstadt, den Enzkreis und die Stadt Pforzheim. In diesem Gebiet sind 17 NABU Gruppen aktiv.  Viele Aktionen und Projekte, Pflegeeinsätze und Exkursionen finden rund um das Jahr statt. Zu vielen Themen haben wir kompetente Ansprechpartner und stehen Ihnen mit 'Rat und Tat' zur Verfügung - soweit möglich.

 

Wir versuchen, hier einen guten Einblick in unseren Verband und in unsere Gruppen zu geben. Sollten Sie Informationen vermissen oder weitere Themen einbringen wollen, zögern Sie nicht, auf uns zuzukommen.

 

Unsere Bezirksgeschäftsstelle in Horb ist dienstags und donnerstags besetzt, wobei wir teilweise auch vor Ort aktiv sind.


Vogel des Jahres 2017: Der Waldkauz

Mit dem Waldkauz wurde 2017 die häufigste Eule Deutschlands zum Vogel des Jahres gekürt. Der Jahresvogel bietet hervorragende Anknüpfungspunkte für Naturerlebnisse in der Dämmerung und Nacht sowie am frühen Morgen. Mit ihm wollen wir für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald oder in Parks werben und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisieren!

 

„Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Es gilt, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder zu vermehren“, sagte Dr. Norbert Schäffer, LBV-Vorsitzender.

 

Der Bestand des Waldkauzes in Deutschland beträgt laut dem Atlas deutscher Brutvogelarten 43.000 bis 75.000 Brutpaare und wird langfristig als stabil eingeschätzt. Der für die Arterhaltung entscheidende Bruterfolg hängt jedoch vor allem von der Qualität des Lebensraums ab. Das Fällen alter Höhlenbäume, eintönige Wälder und ausgeräumte Agrarlandschaften ohne Nahrung sind damit die größten Gefahren für einen gesunden Waldkauzbestand.

 

 

 

Waldkäuze sind lautlose Jäger der Nacht. Sie sehen und hören besonders gut, und finden so präzise ihre Beute. Die Bezeichnung „Kauz“ ist eine Besonderheit im deutschen Sprachraum, denn in anderen europäischen Ländern gibt es kein eigenes Wort für Eulen mit rundem Kopf ohne Federohren – sie werden wie andere Eulenarten allgemein als „Eulen“ bezeichnet.

 

Auch wenn sein Name anderes vermuten lässt: Der Vogel des Jahres 2017 ist keinesfalls nur im Wald zu Hause, obwohl er sich in lichten Laub- und Mischwäldern am wohlsten fühlt. Als ideal gilt ein Lebensraum mit einem Waldanteil von 40 bis 80 Prozent, dazu Lichtungen und angrenzende Felder. Längst ist er daher auch in städtischen Parkanlagen, Gärten oder auf Friedhöfen mit altem Baumbestand und geeigneten Bruthöhlen zuhause. Dabei kommt er uns Menschen recht nah, wenn er auch eher zu hören als zu sehen ist. Tagsüber versteckt er sich in Höhlen oder in dichten Baumkronen. Der Waldkauz ist gut getarnt mit seinem rindenfarbigen Gefieder. Sein großer Kopf ohne Federohren sitzt auf einem gedrungenen Rumpf. Der beigebraun gefärbte Gesichtsschleier ist dunkel umrahmt. Sein freundliches Aussehen verdankt er seinen großen runden „Knopfaugen“ sowie den zwei hellen Querstrichen oberhalb des Gesichtsrahmens, die auf uns Menschen wie Augenbrauen wirken. Der stark gekrümmte Schnabel ist beim Waldkauz gelblich. Fast immer hören wir die Rufe des Jahresvogels in TV-Krimis, wenn es dunkel und unheimlich wird. Im wahren Leben erklingt das lang gezogene „Huu-hu-huhuhuhuu“, wenn Waldkäuze balzen oder ihre Reviere markieren, vor allem im Herbst und im Spätwinter. Fast das ganze Jahr über machen sie außerdem durch ihren Kontaktruf „ku-witt“ auf sich aufmerksam. Die lautlosen Jäger werden mit 40 bis 42 Zentimeter Länge etwa so groß wie Krähen, bringen 400 bis 600 Gramm auf die Waage und erreichen eine Flügelspannweite bis zu 98 Zentimetern.

 

 

Weitere Infos unter www.Vogel-des-Jahres.de

 


Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - Bezirksverband Gäu-Nordschwarzwald ist die regionale Vereinigung der

17 NABU Gruppen der Landkreise Böblingen, Calw, Freudenstadt, des Enzkreises und der Stadt Pforzheim.

Wir möchten uns aktiv durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen und wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist.

Eine Erde, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit und unsere Projekte vorstellen. Viele Menschen unterstützen uns dabei, die gesteckten Ziele zu erreichen. Werden auch Sie zum Unterstützer und helfen Sie uns, unsere Natur und unsere historische Kulturlandschaft zu erhalten.


Erfahren Sie mehr über uns!