Aktuelles im NABU-Bezirk Gäu-Nordschwarzwald


Film zu Interkulturellen Lotsen ist online!

Horb, 02.08.2018 - Über den Ausbildungsgang zum Interkulturellen Lotsen wurde ein Film gedreht, der nun online ist. Weitre Infos zum Projekt und den ganzen Film gibt's hier!


Einführung in die Natur- und Landschaftsfotografie

am 15.09. im Schwarzwald

Morgenstimmung im Donautal, Foto: L. Schlegel
Morgenstimmung im Donautal, Foto: L. Schlegel

Ein Fotokurs mit dem Natur- und Landschaftsfotografen Peter Liebthal

www.peterliebthalnaturfotografie.de

 

Horb, 05.07.2018 - Sie fotografieren gerne in der Natur und wollen bessere Bilder machen? Sie wollen Landschaften fesselnd abbilden und auch Details gekonnt in Szene setzen?

 Unser Kurs richtet sich an fotografische Anfänger und Fortgeschrittene, die die Möglichkeiten ihrer Spiegelreflex- oder Systemkamera ausnutzen wollen.

 Am Vormittag werden bei einem Fotowalk auf dem Schliffkopf und dem Lotharpfad sowohl die fotografischen Grundlagen als auch wesentliche Elemente der Bildgestaltung behandelt. Nach der Mittagspause werden die Bilder im Raum besprochen und die fotografischen Grundlagen weiter vertieft.  Sofern gewünscht, wird auch auf Themen der Bildbearbeitung eingegangen.

 

Spiegelreflex- oder Systemkamera mit vollen Akkus und leerer Speicherkarte sind mitzubringen. Zusätzlich noch das Handbuch der Kamera, sofern wir zur Bedienung etwas nachschlagen müssen. Objekte mit Brennweiten vom Weitwinkel bis zum Tele und gerne auch ein Makroobjektiv, soweit vorhanden. Ein Stativ ist immer empfehlenswert. Ein Laptop für die Bildbesprechung ist nicht erforderlich, kann aber gerne mitgebracht werden. Beamer und große Leinwand stehen zur Verfügung.

 

Der Kurs ist auf 12 Teilnehmer beschränkt und es wird eine Gebühr von 20,- Euro erhoben. Anmeldungen sind ab sofort per Mail möglich.


Der Landschaftsrahmenplan Nordschwarzwald

Die Grundlage für den Naturschutz und die Landschaftspflege wurde neu erstellt

Horb, 01.02.2018 - Der 'LRP' ist das einzige vorgeschriebene Planwerk, das die Ziele von Naturschutz und Landschaftspflege räumlich verortet.

Der vorgelegte Entwurf ist mehr als umfangreich: Eine ausgesprochene Fleißarbeit der beiden Planungsbüros!

Entscheidend wird indes die Umsetzung des LRP in konkretes Handeln sein. Tun und manchmal auch Nicht-Tun werden über die Zukunft der Landschaften in der Region entscheiden. Wir wünschen uns einen LRP dessen Ziele auch umgesetzt werden, einen LRP der Wirkung entfaltet!

Diese Umsetzung kann nur gelingen, wenn alle „Akteure in der Landschaft“ sich angesprochen fühlen und sich im umfangreichen Planwerk auch schnell zurecht finden. 

Ein erfolgreicher LRP muss zugleich ökologisch-gestalterische Grundlage für die gleiche Planungsebene (Regionalverband) und für die in der Landschaft handelnden Stellen sein.  Ohne deren Akzeptanz und den Willen den LRP mit Leben zu füllen wird seine Wirkung „überschaubar“ sein. Um diese aspekte -und noch andere Mahr- in den Planungsprozess einzubringen, haben wir eine Arbeitsgruppe 'LNV Nordschwarzwald' gegründet und eine umfangreiche Stellungnahme zum Verfahren abgegeben.

 

Den vollständigen Text können Sie hier lesen:

 

Download
Stellungnahme des LNV-Arbeitskreis Nordschwarzwald zum Entwurf des LRP
LNV-StNa-Etnwurf LRP Norschwarzwald-31.0
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Korridoruntersuchung Schwäbische Alb

Projekt 'Grünes Wegenetz' der NAJU Baden-Württemberg

Horb, 21.12.2018 - Die NAJU Baden-Württemberg bearbeitet mit dem Projekt 'Grünes Wegenetz' das Thema Wildtierkorridore und möchte damit vor allem jugendliche Studierende ansprechen und deren Interesse an diesem Thema fördern.

Die nächste Veranstaltung vom Grünen Wegenetz ist fertig geplant, die zweite Korridoruntersuchung auf der Schwäbischen Alb startet bereits im Januar.

Mehr Infos im angehängten Flyer oder unter

www.naju-bw.de/gruenes-wegenetz/ak2


Ausbildung zum 'Interkulturellen Lotsen'

Horb, 14.10.2017 - Gemeinsam mit der ev. akademie Bad Boll und der Johanniter Unfallhilfe (JUH) hat der NABU Bezirksverband Gäu-Nordschwarzwald das Projekt 'Ausbildung interkultureller Lotsen' im Auftrag des NABU Landesverbandes gestartet. Durch gezielte Weiterbildungs-maßnahmen sollen Aktive von der JUH und des NABU zum Thema 'Interkulturalität' geschult werden und dadurch ein Einbinden der zu uns geflüchteten Menschen in unsere Verbände begleiten können. Die Schulungen mit hervorragenden Referenten in der ev. Akademie in Bad Boll werden vom Bundesprogramm 'Bildung durch Teilhabe' finanziell unterstützt. Weitere Info siehe hier.


Diskussion mit den Kandidaten zur Bundestagswahl 2017

Die Kandidaten (von links) L. Müllner (Die LINKE), A. Kubesch (Bündnis 90 / DIE GRÜNEN), Dr. L. Hermann (FDP), Moderator J. Brunelle, U. Burkart (AfD), M. Ebner (Partei Mensch Umwelt Tierschutz), H.-J. Fuchtel MdB (CDU), S. Esken (SPD) - Bild: VHS Calw
Die Kandidaten (von links) L. Müllner (Die LINKE), A. Kubesch (Bündnis 90 / DIE GRÜNEN), Dr. L. Hermann (FDP), Moderator J. Brunelle, U. Burkart (AfD), M. Ebner (Partei Mensch Umwelt Tierschutz), H.-J. Fuchtel MdB (CDU), S. Esken (SPD) - Bild: VHS Calw

Calw, 17.07.2017 - Gemeinsam mit der VHS Calw organisiert, konnte eine eine kleine Schaar Zuhörerinnen und Zuhörer den Direktkandidatinnen und -kandidaten für die Bundestagswahl des Wahlkreises Calw / Freudenstadt der CDU, der SPD, dem Bündnis 90/ Grünen, der FDP , der AFD, der Linken und der Tierschutzpartei deren Sichtweise und Programm zu Themen des Umwelt- und Naturschutzes erfahren und auch selbst Fragen dazu stellen. Die Energiewende eine riesige Subventionsmaschine? Den Klimawandel als elementare Fluchtursachen oder nur die Flüchtlinge bekämpfen? Bruttosozialglück statt Wirtschaftswachstum? Wie kann die Mobilität im ländlichen Raum optimiert werden?

Die Bandbreite der Lösungsansätze und Sichtweise auf diese Themen war enorm breit gefächert, wie auch die Bemühungen, hier zukünftig etwas politisch beeinflussen zu wollen. Eine aufschlussreiche und alles in allem faire Diskussionsrunde im Vorfeld der Bundestagswahl!


Pflanzenbestimmung intensiv

Kurs zum dichotomen Bestimmungsschlüssel nach Schmeil-Fitschen

Eutingen, 15.07.2017 - Die Pflanzenwelt zu durchschauen, die Familien auseinanderzuhalten und einzelne Arten sicher zu bestimmen ist eine spannende aber auch umfangreiche Aufgabe - das erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminares des NABU Gäu-Nordschwarzwald. Nicola Lechner, Botanikerin aus Tübingen, führte gekonnt in einige häufige Pflanzenfamilien ein und verdeutlichte an etlichen Beispielen vor Ort deren Unterschiede.

Die Sauergräser, Süßgräser, die Korbblütengewächse, die Schmetterlingsblütler und viele andere Familien wurden genau betrachtet, verglichen und die unterschiedlichen Merkmale deutlich herausgearbeitet.

Den Zusammenhang von Standort, seinen abiotischen Eigenschaften und der Pflanzengesellschaft die auf ihm wächst wurde an einem Trockenrasen verdeutlicht. Dass die reichhaltige Pflanzenwelt direkte Auswirkungen auf die Insekten hat, konnte anhand der mannigfaltig flatternden Schmetterlinge klar erkannt werden.

Die Anwendung des wissenschaftlichen Bestimmungsschlüssel nach Schmeil-Fitschen war durch die Vorarbeit dann erleichtert, aber noch lange nicht einfach - da waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig. Ein Folgeseminar im nächsten Jahr wurde einstimmig gewünscht - ein schöner Erfolg für die Botanikerin!


Lebensraumverbund - Austausch von Forschung, Lehre und Naturschutz

Rottenburg, 19.5.2017 - Vertreter von Forschung, Forstwirtschaft und angewandtem Naturschutz vernetzten sich bei einem Workshop zum Thema „Lebensraumverbund“ an der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg. Dabei diskutierten unter anderen Wildtierforscher Martin Strein (FVA) und Biologin Sabine Geißler-Strobel (IAN) die Chancen und Risiken in der Umsetzung des Generalwildwegeplans für den Erhalt der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg.

 Den ausführlichen Bericht zum Workshop gibt's hier.


100 neue Wohnungen im Waldachtal verteilt

NABU Waldachtal freut sich über rege Nachfrage nach Nisthilfen

Waldachtal, März 2017 - Über die riesige Nachfrage nach Nisthilfen für Meisen und Klaiber freut sich der NABU sehr! Am Samstag, den 11.03. wurde die vorbestellten Nistkästen an die zukünftigen 'Vermieter' verteilt. Jeder Kasten wurde vom NABU stark bezuschusst und verbilligt abgegeben. Mit dazu gab es eine Anleitung zum richtigen Umgang mit dem Kasten und den Vögeln darin. Ursprünglich war die Aktion auf 100 Nisthilfen beschränkt, wurde aber aufgrund der hohen Nachfrage auf 120 erhöht.


Erstes Seminar zum 'Grünen Wegenetz'

Das Projekt 'Grünes Wegenetz' der NAJU Baden-Württemberg möchte bei Studierenden einschlägiger Fachrichtungen das Thema Biotopverbund stärker verankern. Diese Zielgruppe, die in naher Zukunft unsere Landschaft be- und überplant, bekommt hier die Möglichkeit, bereits während der Ausbildung viel praktische Erfahrung zu sammeln mit eigenen kleinen Projekten oder in Seminaren rund um das Thema. Der NABU Bezirksverband Gäu-Nordschwarzwald begrüße das NAJU Projekt und unterstützt es gerne mit Rat und Tat! Interessierte Studenten, die sich hier gerne engagieren möchten, finden in diesem Projekt ideale Voraussetzungen, um hier effektiv und erfolgreich etwas zu bewegen und gleichzeitig neue Eindrücke zu bekommen. Auch Semester- und andere Arbeiten sind im Rahmen dieses Projektes möglich. Weitere Infos gibt es bei der NAJU BW!

 

Ein Wochenend-Seminar hat bereits Anfang März in Leonberg stattgefunden. Drei Tage lang wurde das Thema 'Grünbrücken - und deren Monitoring' behandelt.


Unsere Position zur Hermann-Hesse-Bahn

Das naturschutzrechtlich problematische Projekt der Hermann-Hesse-Bahn, die Calw mit dem Großraum Stuttgart verbinden soll, begleitet der NABU seit Jahren kritisch konstruktiv. Die NABU Gruppe Calw und Umgebung hat nun den aktuellen Stand und unsere Position zusammengefasst und verständlich beschrieben.

Lesen Sie den offenen Brief zur Hermann-Hesse-Bahn hier!


Durchlassmonitoring an der A81 fertiggestellt

Die A81 stellt eine starke Wanderbarriere für die meisten Tierarten dar. Diese lange befürchtete Vermutung wurde in den Jahren 2015 und 2016 mit Unterstützung zahlreicher Schüler und NABU-Gruppen im Bereich zwischen Horb und Böblingen untersucht. Die Vermutung hat sich leider bestätigt: Nur wenige Tiere schaffen es, die stark befahrene und breite Autobahn zu über- oder auch unterqueren. Der Abschlussbericht dieser umfangreichen Untersuchung liegt nun als PDF zum Download vor.


Landschaftspflegetag in Horb gemeinsam mit dem LEV Freudenstadt und der Stadt Horb

Am Samstag, den 05.11.2016 ging's rund in der 'Froschlache'

Trotz der kalten und regenreichen Witterung haben zahlreiche Aktive, darunter auch Herr Peter Rosenberger, OB von Horb, und Peter Heffner vom Landschaftserhaltungsverband Kreis Freudenstadt mitgeholfen, den artenreichen Halbtrockenrasen im FFH-Gebiet Horber Neckarhänge auszudehnen. Der Gehölzschnitt wurde vor Ort gehäckselt und ergab die stolze Menge von 12 cbm Hackschnitzel, die in der Hackschnitzelanlage der Stadt Horb termisch verwertet wurden. Eine Runde Sache!


NABU-Landschaftspflegezentrum eröffnet

Der neugebaute Ziegenstall des NABU Eutingen, mit angeschlossenem Wirtschaftsteil, wurde am 16.10.2016 feierlich eröffnet. Neben zahlreichen Festrednern übergab Uwe Prietzel für den NABU Landesverband das traditionelle Salz an Eberhard Kläger vom NABU Eutingen für die Bewohner des neuen Hauses: Ein Salzleckstein für die Ziegen!

Neben den beiden gab es noch einige andere Festredner, die dem Gebäude und der NABU-Gruppe viel Erfolg wünschten. Eberhard Kläger und auch Egbert Badey bedankten sich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern, die seit rund vier Monaten viele Stunden an dem imposanten Gebäude mitgewirkt haben. Ohne die breite Unterstützung der vielen Helfer, wäre das Projekt nicht zu stemmen gewesen!

Die zahlreichen Festgäste wurden mit traditionellen Linsen und Spätzle und  einem riesigen Kuchen-Buffet verwöhnt.

Mehr Infos zum NABU Eutingen hier!


Lebensraumkorridor unter der A81 geschaffen

Hailfingen, 09/2016: Seit zwei Jahren beobachten wir gemeinsam mit mehreren Schulklassen 10 Stellen, an denen unsere heimischen Tiere die Autobahn 81, die BW in eine Ost- und Westhälfte teilt, queren können.

Die Ergebnisse sind traurig: Die Autobahn stellt eine große Barriere für die meisten Tierarten dar, nur wenige schaffen es, eine Brücke über oder eine Röhre unter der Autobahn zu nutzen.

Um die Chancen auf Querung zu vergrößern haben wir eine Feldwegunterführung nahe Heilfingen mit tatkräftiger Unterstützung der Autobahnmeisterei Herrenberg und finanzieller Unterstützung des  Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg umgestaltet. Der ehemals vorhandene Grobschotter wurde durch feineren und bindigeren Siebschutt ausgetauscht, der deutlich besser angenommen wird von Reh, Fuchs und Hase, der Rand zur Fahrbahn wurde mit Holzstämmen abgeriegelt, die ein Überfahren des feinen Materials verhindern sollen und entlang des Weges wurden mehrere Versteckmöglichkeiten für Kleinsäuger eingebaut.  Die beiden Tunnelportale werden zukünftig nicht mehr streng intensiv gepflegt, sodass sich etwas 'Grün' entwickeln kann, das vielen Arten als 'Trittstein' auf dem Weg durch den Tunnel dienen kann. Nach der Eingewöhnungsphase soll der Durchlass erneut kontrolliert werden, um die Akzeptanz der Maßnahmen zu dokumentieren.

 

Weiter Infos zum Projekt gibt's hier.


Neue Mitglieder geben uns neuen Schwung!

In unserem Bezirk suchen wir zur Zeit nach weiteren Unterstützung für unser Ziel - den Naturschutz. Dazu werben im Kreis Calw , derzeit in Nagold und Umgebung, Studenten und Studentinnen neue Menschen für den Naturschutz und den NABU. Denn die Natur und der NABU brauchen dringend Unterstützung. In den kommenden Wochen wird daher ein Werbeteam von Tür zu Tür gehen, und vielleicht auch bei Ihnen anklopfen! Das Team wurde vom NABU beauftragt, um für unsere gemeinnützige Organisation Mitglieder zu gewinnen. Die Studenten und Studentinnen sind an ihrer Kleidung mit dem NABU-Logo und dem mitgeführten Werberausweis erkennbar. Sie dürfen kein Bargeld annehmen.


Pflanzensoziologische Exkursion des NABU

Mit Frau Truckses vom LEV Calw  in den Wiesen rund um Althengstett

Frau Truckses vom LEV Calw führte uns am Sonntag, den 29.05. 2016 durch die Wiesen rund um Althengstett und erläuterte die Unterschiede von 'Fettwiesen', 'Mageren Flachland-Mähwiesen' und 'Trockenrasen'. Der Fokus lag bei dieser Exkursion ganz bewusst nicht auf besonders seltenen und schutzwürdigen Pflanzen, sondern im Lebensraum Wiese und der pflanzensoziologischen Einteilung dieser Gemeinschaften.


Umweltcheck der Landtagskandidaten im NABU-Bezirk

 

Umweltpositionen der Landtagskandidaten auf dem NABU-Prüfstand

 

Bezirk Gäu-Nordschwarzwald - Februar 2016 Durch die bevorstehenden Landtagswahlen werden die Weichen für den Natur- und Umweltschutz neu gestellt – vielleicht sogar grundlegend! Der NABU hat daher sechs umweltpolitische Schlüsselfragen an die Kandidaten von Bündnis 90 / Die Grünen, CDU, SPD und FDP/DVP gerichtet.

 

Die Politikerinnen und Politiker wurden zu ihren Positionen und Visionen in den Bereichen Verkehr, Naturschutzverwaltung, Streuobst, Ausgleichsflächenkataster und der Bedeutung der biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft und in den Kommunen befragt und haben hier häufig sehr konträre Positionen vertreten. Die behandelten Themenbereiche sowie die Antworten in der Originalfassung der Kandidaten können Sie hier erfahren.

 

Die Fragen und Antworten der Landtagskandidaten der Kreise Böblingen und Freudenstadt

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Befragung im Kreis Freudenstadt
Die Antworten der Kandidaten im Kreis FD
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Befragung im Kreis Böblingen (zwei Wahlbezirke!)
Die Antworten der Kandidaten im Kreis BB
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Auf der Suche nach Kammmolch und Laubfrosch

Steinenbronn, Februar 2016:

Die NABU-Ortsgruppe Waldenbuch/Steinenbronn hat in den vergangenen beiden Jahren in über 30 Gewässern rund um die Gemeindegebiete nach Vorkommen der stark gefährdeten Amphibienarten Kammmolch (Triturus cristatus) und Laubfrosch (Hyla arborea) gesucht. Mithilfe von Reusenfallen konnte der Kammmolch noch an vier Gewässern nachgewiesen werden. Vom Laubfrosch gelangen durch Verhören der Art an lauen Frühlingsabenden zwei Nachweise. Beide Arten sind durch Fischbesatz und Beschattung der Gewässer in ihrem Bestand bedroht. Erste Maßnahmen wie das Freistellen der Gewässer durch Gehölzentnahmen, die Entfernung von Fischbesatz durch zeitweises Ablassen (Wintern), die Nachrüstung der Gewässer mit Mönchen zur Wasserstandsregulierung und die Neuanlage ablassbarer Gewässer befinden sich bereits in Vorbereitung. Mithilfe dieser Maßnahmen sollen die mittlerweile isolierten Restvorkommen gestützt und vernetzt werden. Dank der tatkräftigen Unterstützung der NABU-Ortsgruppe Leinfelden-Echterdingen und der Revierförster kann auf ein Gelingen dieses Vorhabens gehofft werden.

 

 


NABU pflegt Streuobsthang in Schönaich

Böblingen, Oktober 2015: Motorsense, großer Häcksler und viele helfende Hände waren am Freitag und am Samstag nahe der Pfefferburg Schönaich aktiv, um einem völlig zugewucherten Hang wieder mehr Leben einzuhauchen. Rund 20 Helfer schnitten und schleppten Äste, Laub und Unrat aus dem ehemaligen Streuobsthang und befreiten bei bestem Wetter den Hang vom Dickicht. "Wir wollen die einstmals wertvollen Streuobstbestände des Grundstückes wiederbeleben und das Gelände öffnen für viele Pflanzen- und Tierarten, die heute verdrängt werden", begründete Karlheinz Schaible vom NABU Sindelfingen-Böblingen die Aktion. Auch Egbert Badey vom NABU-Bezirksverband Gäu-Nordschwarzwald, der die Aktion organisiert hat, war am Ende sehr zufrieden über die erstaunlich große Fläche, die entbuscht wurde. Neben Aktiven aus den NABU-Gruppen Sindelfingen-Böblingen, Weil der Stadt, Steinenbronn-Waldenbuch und Eutingen waren auch einigen Helfer aus Schönaich und zwei Asylsuchende aus Afghanistan mit dabei. Nun ist neben der ökologischen Aufwertung der Fläche auch wieder die weite Sicht über Schönaich frei, was dem Spaziergänger zusätzlich erfreuen dürfte. Die riesige Menge an Schnittgut wurde noch vor Ort gehäckselt und abgefahren. Finanziell wurde die Maßnahme unterstützt durch den Landschaftserhaltungsverband des Kreises Böblingen

 


BNE-Aktionstipps fertiggestellt!

Der NABU Bezirksverband beschäftigte sich in den Jahren 2013 und 2014 intensiv mit dem Thema 'BNE' und entwarf gemeinsam mit anderen Partnern 20 Aktionsideen für Familiengruppen, die allesamt eine umfassendere Sichtweise auf das jeweilige Thema bilden sollen. Schwerpunkt der 'BNE' ist stets, die Folgen des eigenen Handels abschätzen zu lernen und daraus überlegte und bewusste Entscheidungen zu treffen. Die abschließende Veröffentlichung zu diesem Projekt liegt nun vor und ist hier zu bekommen!

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Nachhaltigkeit lernen rund um's Jahr - 20 Aktionstionstipps für die ganze Familie
BNE-Aktionstipps_Familie.pdf
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